Konzertkarten - Karten für Whitney Houston - Kartenvorverkauf
Keine andere Künstlerin (außer vielleicht noch Madonna) hat die Popwelt der 80er-Jahre derart gründlich aufgemischt wie Whitney Houston! Ihr Debüt-Album "Whitney Houston" verband tanzbaren 80ies-Pop mit authentischem Soul und präsentierte eine Stimme, die man so noch nicht gehört hatte: Unglaublich kraftvoll mit einem bislang ungehörtem Spektrum und mit Phrasierungen von einem anderen Stern. Und Whitney selbst strahlte gleichermaßen unbedarfte Fröhlichkeit und echte Souveränität aus - eine absolut unwiderstehliche Mischung, die sie aus dem Nichts ganz an die Spitze katapultierte. Ein echtes Popmärchen also, aber Märchen halten eben auch allerlei Gefahren und Fallstricke für ihre Helden bereit.
Whitneys unfaßbar rasanter Aufstieg mündete in einer Karriere, in der sie verläßlich fast 15 Jahre lang immer neue künstlerische und kommerzielle Bestmarken setzte. Als absoluter Höhepunkt darf bis heute ihre Hauptrolle in dem Mega-Filmhit "The Bodyguard" gelten und vor allem die dazugehörige Single "I Willl Always Love You" (im Original übrigens von Dolly Parton!), die sich alleine über 12 Millionen Mal verkaufte und mit dem sie bis heute identifiziert wird. Aber schon 1992 legte sie ohne es zu ahnen den Grundstein für ihre späteren Probleme: Sie heiratet Bobby Brown, Rapper und notorischer Troublemaker. Zwar scheint die Ehe zunächst harmonisch zu verlaufen und 1993 kommt ihre Tochter Bobbi Kristina zur Welt, aber letztendlich denkt Brown gar nicht daran, seinen Lebensstil zu ändern - und der ist in erster Linie von Drogenmißbrauch geprägt.
Auch Whitney kann den ständigen Versuchungen nicht widerstehen. Und Ende der 90er wird aus dem ehemaligen "Perfect Girl" der Albtraum ihrer Plattenfirma und jedes Konzertveranstalters. Whitney sagt nach Belieben Konzerte oder TV-Auftritte ab und wenn sie auftritt, bietet sie ein Bild des Jammers. Sie verliert extrem an Gewicht (und an Stimme), erste Gerüchte über Drogenprobleme werden laut. Die bestätigen sich im Januar 2000 als sie und Brown in Hawaii mit Marihuana erwischt werden, aber beide sind zu dieser Zeit bereits längst auch schon von harten Drogen abhängig. Der Tiefpunkt ist 2004 mit der Reality-Show "Being Bobby Brown" erreicht, dass das (Noch)Ehepaar Brown-Houston ständig am Rande der völligen Unzurechnungsfähigkeit präsentiert. Der letzte Weckruf ...
... auf den Houston dann auch hört. Im September 2006 lässt sie sich von Brown scheiden und startet einen umfassenden und erfolgreichen Drogenentzug. Wenn man sie heute sieht, möchte man den Grad ihrer früheren Verwahrlosung kaum glauben. Aber Whitney wäre auch nicht der größte schwarze Weltstar ihrer Generation geworden, wenn da nicht unglaubliche Kräfte und Disziplin in ihr abrufbar wären. Dokument ihrer wiedergefundenen Identität ist das neue Album "I Look To You", das vor allem die zeitlose Intensität ihrer Performance in den Mittelpunkt stellt. Niemand singt so wie sie und die Welt weiß das bis heute - und hat auf dieses Comeback auch lange genug gewartet. Bis jetzt - nun ist sie wieder unser aller "Every Woman".
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